Während ich von der Schule auf die Uni gewechselt bin, habe ich auch meinen Blog gewechselt. Keine Panik, Zynikoholiker bleibt euch als Archiv online erhalten. :)
Hier ist der Link zu meinem (unserem!) neuen Leben als Studenten:
http://www.artiodactylae.wordpress.com
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Yo!
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Montag, 22. Juni 2009
Bis(s) zur Verzweiflung
Ja, es geht weiter. Wenn auch nur schleppend, und ich frage mich (noch immer), wo eigentlich die Handlung bleibt. Oder der Plot.
Heute gibt's meine deutlich abgespeckten Kommentare zu Kapitel 9 bis(s) 11, inzwischen weiß ich vor lauter Nichtigkeiten in diesem Machwerk gar nicht mehr, was ich da noch sagen soll.
Ich habe beschlossen, mich über die ganze "Edward! hat ja einen soooo tollen Sixpack"-Sache gar nicht erst auszulassen. Fragt da lieber Crenac, der kann ein Lied davon singen.
Wie schön, dass Bella Gefühle nicht an sich ranlässt und auch nicht zeigen will. Gut, soll Kerle geben, die auf den Typ "eiserne Lady" stehen, und ganz offensichtlich gehört Edward! ja dazu. Während wir also weiterhin ständig unter die Nase gerieben bekommen, dass Bella ja so wahnsinnig furchtlos und wasweißich und anämisch-lethargisch ist, bemerken wir, dass Mrs. Meyer in ihrer Ausdrucksweise etwas verstaubt ist und wundern uns, warum der Mist überhaupt verlegt wurde.
Kitschig ist die Angelegenheit natürlich auch noch, was nicht grade zum Gesamtbild beiträgt. Eine genaue Stelle kann ich euch leider nicht nennen, ich orientier' mich hier nur an meinen abfälligen Notizen.
Nun ist ja Bella der Meinung, absolut durchschnittlich zu sein. Ich persönlich halte das für Fishing par excellence. Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen (schließlich muss ich einen irren Minderwertigkeitskomplex haben, wenn ich einen Weblog wie diesen hier nötig habe...), aber ich werd's wohl eher lassen, um jegliche Ähnlichkeit zwischen Bella und mir tunlichst zu vermeiden.
Ich frage mich, warum weder Bella noch Edward! von den glühenden Blicken, die sie einander zuwerfen, Verbrennungen bekommt. Eigentlich schade, so ein bisschen echter Schmerz könnte den beiden ganz gut tun.
Sie ist ja so furchtlos.
In Kapitel 10 fängt die Handlung zwar immer noch nicht an, aber dafür verwandelt sich das öde Gedümpel, das bisher so um die 200 Seiten gefüllt hat, in Abstinence Porn. Bella glaubt inzwischen, bei Edwards! Anblick den Verstand verlieren zu müssen - hier ziehen wir eine auffällige Parallele zu Sarahs Part in dem Lied Totale Finsternis (auch Total Eclipe of the Heart, wir sehen die Verbindung zu einem weiteren Band der grausigen Vampirsaga von Mrs. Meyer) aus dem Musical Tanz der Vampire. Verlier' schon den Verstand, abgesehen davon, dass du scheinbar nicht viel hast, aber dann kriegt euer Buch endlich die wohlverdiente Gruppentherapie.
Langweilig, langweilig, langweilig! ist es übrigens noch immer. Vielleicht wäre das anders, wenn ich das Ende nicht schon kennen würde (weil ich zum einen die entsprechenden Wikipedia-Einträge gelesen und zum anderen den Film gesehen habe). Aber ich bezweifle das. Stark.
Das Buch ist einfach mies. Was anderes kann man dazu eigentlich nicht mehr sagen, aber ich mach natürlich trotzdem weiter.
In diesem, den vorhergegangenen und den folgenden Kapiteln wird das Wort "atemberaubend" übrigens ähnlich inflationär benutzt wie "sarkastisch" einige Kapitel zuvor. Mrs. Meyer, ich werde ihnen nicht nur eine Farbkarte, sondern auch einen Thesaurus zukommen lassen, denn eine Erweiterung ihres Wortschatzes tut dringend Not.
In diesem Kapitel wird uns auch wieder ein wunderbarer Einblick in die Welt des amerikanischen Allgemeinwissens beschert, als Edward! das Auto seiner Schwester fährt und Bella erklären muss, dass es sich dabei um einen BMW handelt. Steht vorne drauf, ist eine der bekanntesten Automarken überhaupt und Bella hat schon mal davon gehört. A-hm. Wir sind ja so schrecklich kontinental.
Beiss' sie doch einfach. Dann haben wir's hinter uns.
Aber nein, es geht noch weiter. Jetzt fragt Edward! nämlich Bella aus, nachdem sie ja schon so wahnsinnig viel über ihn in Erfrahung bringen konnte. Was gibt es über so jemanden schon groß zu wissen? Ja richtig, ihre Lieblingsfarbe (heute: braun). Und ob sie schon mal Haustiere hatte (drei Fische, alle zugrunde - eigentlich eher zuwasseroberfläche - gegangen). Und natürlich ihren Lieblingsedelstein. Topas, genau wie Edwards! Augen. Mensch, was bin ich froh, dass der Typ keine Bernsteinaugen hat, sonst müsste ich meine Vorlieben ändern, um noch weniger mit Bella gemeinsam zu haben als sowieso schon.
Edward! spielt immer noch die Hauptrolle in Bellas inzwischen wohl recht spannungsgeladenen Teenagerträumen, insofern bleibt alles beim Alten.
Bella findet Jeans unvermeidlich, was meine Meinung über ihre Intelligenz nicht zum Positiven hin ändert. Kindchen, es gibt da was, das sich "Kordhosen" nennt.
Was mich angesichts ihrer immer wieder betonten Tollpatschigkeit wundert ist, dass sie nicht hochkant auf die Fresse fliegt, wenn sie "mit langen Sätzen" die Treppe runterspringt. Aber kann nicht mal 'nen Batmintonschläger halten, ohne ihre Mitmenschen ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Charakterliche Kontinuität ist nicht Ihre Stärke, nicht wahr, Mrs. Meyer?
Ich bin noch immer erst irgendwo in der Mitte. Es ist zum Heulen.
Jetzt sind wir aber immerhin bei Kapitel 11.
Der Werwolfbubi und sein Vater kommen bei Bella und Charlie the Unicorn vorbei, um sich ein Footballspiel anzusehen, vor dem der Werwolfpapi noch ziemlich laut verkünden muss, dass sein Junior auf die Tochter des Hauses steht. Der tut mir wirklich Leid. Ist ja auch die einzig wirklich sympathische Figur in der vorliegenden Schmonzette.
In diesem Kapitel wird Edward! nicht nur mit einem Engel, sondern gleich mit Gott verglichen. Ist Mrs. Meyer nicht streng gläubige Mormonin? Sollte sie dafür nicht von ihrer Kirche rausgeschmissen werden?
Unter anderem erfahren wir allerdings auch, dass Edward! von Bella fasziniert ist - das kann ja nicht gut gehen. Sobald ein Kerl von einer Frau fasziniert ist, ist eine normale Beziehung so gut wie unmöglich, merkt euch das. Zumindest, wenn er's ihr verrät.
Was Bella gegen Bälle (die zum Tanzen, nicht die runden Dinger, die aussehen wie Nalon - nein, das müssen Außenstehende nicht verstehen) hat, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, ich mag Bälle. Aber gut, wieder was, das ich nicht mit ihr gemeinsam habe. Wie schön.
Am Ende des Kapitels ist er kurz davor, zu glitzern.
Ich bin dann mal weg, besseres Lesefutter vom Hugendubel abholen.
Tschüss.
Heute gibt's meine deutlich abgespeckten Kommentare zu Kapitel 9 bis(s) 11, inzwischen weiß ich vor lauter Nichtigkeiten in diesem Machwerk gar nicht mehr, was ich da noch sagen soll.
Ich habe beschlossen, mich über die ganze "Edward! hat ja einen soooo tollen Sixpack"-Sache gar nicht erst auszulassen. Fragt da lieber Crenac, der kann ein Lied davon singen.
Wie schön, dass Bella Gefühle nicht an sich ranlässt und auch nicht zeigen will. Gut, soll Kerle geben, die auf den Typ "eiserne Lady" stehen, und ganz offensichtlich gehört Edward! ja dazu. Während wir also weiterhin ständig unter die Nase gerieben bekommen, dass Bella ja so wahnsinnig furchtlos und wasweißich und anämisch-lethargisch ist, bemerken wir, dass Mrs. Meyer in ihrer Ausdrucksweise etwas verstaubt ist und wundern uns, warum der Mist überhaupt verlegt wurde.
Kitschig ist die Angelegenheit natürlich auch noch, was nicht grade zum Gesamtbild beiträgt. Eine genaue Stelle kann ich euch leider nicht nennen, ich orientier' mich hier nur an meinen abfälligen Notizen.
Nun ist ja Bella der Meinung, absolut durchschnittlich zu sein. Ich persönlich halte das für Fishing par excellence. Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen (schließlich muss ich einen irren Minderwertigkeitskomplex haben, wenn ich einen Weblog wie diesen hier nötig habe...), aber ich werd's wohl eher lassen, um jegliche Ähnlichkeit zwischen Bella und mir tunlichst zu vermeiden.
Ich frage mich, warum weder Bella noch Edward! von den glühenden Blicken, die sie einander zuwerfen, Verbrennungen bekommt. Eigentlich schade, so ein bisschen echter Schmerz könnte den beiden ganz gut tun.
Sie ist ja so furchtlos.
In Kapitel 10 fängt die Handlung zwar immer noch nicht an, aber dafür verwandelt sich das öde Gedümpel, das bisher so um die 200 Seiten gefüllt hat, in Abstinence Porn. Bella glaubt inzwischen, bei Edwards! Anblick den Verstand verlieren zu müssen - hier ziehen wir eine auffällige Parallele zu Sarahs Part in dem Lied Totale Finsternis (auch Total Eclipe of the Heart, wir sehen die Verbindung zu einem weiteren Band der grausigen Vampirsaga von Mrs. Meyer) aus dem Musical Tanz der Vampire. Verlier' schon den Verstand, abgesehen davon, dass du scheinbar nicht viel hast, aber dann kriegt euer Buch endlich die wohlverdiente Gruppentherapie.
Langweilig, langweilig, langweilig! ist es übrigens noch immer. Vielleicht wäre das anders, wenn ich das Ende nicht schon kennen würde (weil ich zum einen die entsprechenden Wikipedia-Einträge gelesen und zum anderen den Film gesehen habe). Aber ich bezweifle das. Stark.
Das Buch ist einfach mies. Was anderes kann man dazu eigentlich nicht mehr sagen, aber ich mach natürlich trotzdem weiter.
In diesem, den vorhergegangenen und den folgenden Kapiteln wird das Wort "atemberaubend" übrigens ähnlich inflationär benutzt wie "sarkastisch" einige Kapitel zuvor. Mrs. Meyer, ich werde ihnen nicht nur eine Farbkarte, sondern auch einen Thesaurus zukommen lassen, denn eine Erweiterung ihres Wortschatzes tut dringend Not.
In diesem Kapitel wird uns auch wieder ein wunderbarer Einblick in die Welt des amerikanischen Allgemeinwissens beschert, als Edward! das Auto seiner Schwester fährt und Bella erklären muss, dass es sich dabei um einen BMW handelt. Steht vorne drauf, ist eine der bekanntesten Automarken überhaupt und Bella hat schon mal davon gehört. A-hm. Wir sind ja so schrecklich kontinental.
Beiss' sie doch einfach. Dann haben wir's hinter uns.
Aber nein, es geht noch weiter. Jetzt fragt Edward! nämlich Bella aus, nachdem sie ja schon so wahnsinnig viel über ihn in Erfrahung bringen konnte. Was gibt es über so jemanden schon groß zu wissen? Ja richtig, ihre Lieblingsfarbe (heute: braun). Und ob sie schon mal Haustiere hatte (drei Fische, alle zugrunde - eigentlich eher zuwasseroberfläche - gegangen). Und natürlich ihren Lieblingsedelstein. Topas, genau wie Edwards! Augen. Mensch, was bin ich froh, dass der Typ keine Bernsteinaugen hat, sonst müsste ich meine Vorlieben ändern, um noch weniger mit Bella gemeinsam zu haben als sowieso schon.
Edward! spielt immer noch die Hauptrolle in Bellas inzwischen wohl recht spannungsgeladenen Teenagerträumen, insofern bleibt alles beim Alten.
Bella findet Jeans unvermeidlich, was meine Meinung über ihre Intelligenz nicht zum Positiven hin ändert. Kindchen, es gibt da was, das sich "Kordhosen" nennt.
Was mich angesichts ihrer immer wieder betonten Tollpatschigkeit wundert ist, dass sie nicht hochkant auf die Fresse fliegt, wenn sie "mit langen Sätzen" die Treppe runterspringt. Aber kann nicht mal 'nen Batmintonschläger halten, ohne ihre Mitmenschen ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Charakterliche Kontinuität ist nicht Ihre Stärke, nicht wahr, Mrs. Meyer?
Ich bin noch immer erst irgendwo in der Mitte. Es ist zum Heulen.
Jetzt sind wir aber immerhin bei Kapitel 11.
Der Werwolfbubi und sein Vater kommen bei Bella und Charlie the Unicorn vorbei, um sich ein Footballspiel anzusehen, vor dem der Werwolfpapi noch ziemlich laut verkünden muss, dass sein Junior auf die Tochter des Hauses steht. Der tut mir wirklich Leid. Ist ja auch die einzig wirklich sympathische Figur in der vorliegenden Schmonzette.
In diesem Kapitel wird Edward! nicht nur mit einem Engel, sondern gleich mit Gott verglichen. Ist Mrs. Meyer nicht streng gläubige Mormonin? Sollte sie dafür nicht von ihrer Kirche rausgeschmissen werden?
Unter anderem erfahren wir allerdings auch, dass Edward! von Bella fasziniert ist - das kann ja nicht gut gehen. Sobald ein Kerl von einer Frau fasziniert ist, ist eine normale Beziehung so gut wie unmöglich, merkt euch das. Zumindest, wenn er's ihr verrät.
Was Bella gegen Bälle (die zum Tanzen, nicht die runden Dinger, die aussehen wie Nalon - nein, das müssen Außenstehende nicht verstehen) hat, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, ich mag Bälle. Aber gut, wieder was, das ich nicht mit ihr gemeinsam habe. Wie schön.
Am Ende des Kapitels ist er kurz davor, zu glitzern.
Ich bin dann mal weg, besseres Lesefutter vom Hugendubel abholen.
Tschüss.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Bis(s) zur zweiten Hälfte
Ja, richtig gelesen. Ich bin halb durch. Für eine Schnellleserin wie mich doch ziemlich schockierend, aber was soll's. Ich versuche jetzt, den Rest von dem Mist so schnell wie möglich durchzukriegen, um ihn anschließend durch den Fleischwolf zu drehen und einen Verriss über das, was übrig bleibt, zu schreiben.
Aber damit die geneigte Leserschaft nicht glaubt, ich würde faul rumgammeln, hier die Kapitel 7 und 8 zusammengefasst:
Über den Schreibstil lässt sich hier auch nichts wirklich neues sagen: Langweilig, kein Witz, keine Begeisterung, alles anämisch, wo man hinguckt. Der Leser nimmt quasi Bellas lethargische Grundhaltung an, soll das helfen, sich besser in die Pseudoprotagonistin reinzuversetzen?
Genau wie diese Grundhaltung wird Bellas Hochintelligenz und abnorme Bildung ständig überall und unauffälligst überbetont. Inzwischen hat sie sogar prophetische Träume. Das find' ich ja schon fast unfair. Sie träumt übrigens von einem Kampf zwischen Edward! und dem kleinen Werwolfbengel, dem sie im Kapitel vorher unverständlicherweise den Kopf verdreht hat. Ich wünschte ja, der Werwolfbengel hätte im Traum dem Vampir den Hals umgedreht, weil ich generell auf Seiten der Werwölfe bin (jetzt mehr als je zuvor, aus ersichtlichen Gründen).
Von Bellas so gefährlicher Tollpatschigkeit bekommt man, außer wenn sie ausgiebig damit angibt, nichts mit. Soll wohl der Fehler sein, der die Mary Sue sympathisch und weniger su-ig macht, klappt aber nicht.
Naja, ihr Hirn zumindest scheint trotz aller Hochintelligenz und abnormer Bildung doch etwas langsam zu sein, sie ist tatsächlich in der Lage, in eine Suchmaschine lediglich das Wort "Vampir" einzugeben. Auf der daraufhin aufploppenden Internetseite erbringt Bella die Wahnsinnstransfairleistung, Merkmale der verschiedenen Vampirarten zusammenzuziehen und auf die Cullens zu übertragen. Merkmale sind: Vampire sehen aus wie die Gewinner von Germany's Next Topfmodel, haben den Längsten und glitzern in der Sonne. Und natürlich gibt es auch gute Vampire (Edward! und Konsorten), was Bella schrecklich beruhigt, da die sonst als "die erschreckensten Killer der Unterwelt" (oder so) klassifiziert werden. Ich persönlich finde Stephenie Meyer wesentlich gruseliger als Vampire.
An Bellas Grundhaltung hat sich noch immer nichts geändert, war wohl doch nichts mit der Buchinternen Gruppentherapie - sie ist noch immer genervt, was mir wiederum tierisch auf die Nerven geht.
Bella geht dann in den Wald (weil sie sich plötzlich zur Frischluftfanatikerin entwickelt hat? Keine Ahnung, es ist ziemlich zusammenhangslos, aber sie will nicht, dass ihre Jeans nass werden. Whatever.) und ich BETE zu allen verfügbaren Göttern, sie möge sich doch bitte verirren und dann VERHUNGERN, aber es hilft nicht. Aber nein, sie findet ja wieder raus. So ein Mist.
Zwischenrein wird mehrmals ihr überragender Intellekt betont, ichwünsche mir, dass sie eine schwere Allergie gegen Spiegeleier entwickelt und dann draufgeht, sie opfert sich auf (warum diesmal, weiß ich nicht mehr), und dann macht sie die Feststellung, dass Edward! von Grund auf gut sein muss. Oh, Jane Austen liest sie auch noch, aber das muss eine Lüge sein, weil Austen für jemanden wie Bella zu lustig ist.
Irgendwann bin ich dann in Kapitel 8 angelangt, in dem sie mit den albernen doofen Mädles aus der Schule nach Port Ichweißnichtwas fährt, um mit denen Klamotten für den Schulball zu kaufen (die wahrscheinlich allesamt grässlich sind). Ich bin mir ziemlich sicher, dass Bella unmöglich ein Büchermensch sein kann, das wäre zu widersprüchlich. Das funktioniert nicht.
Auf Seite 165 finde ich endlich den zweiten halbwegs lustigen Satz im Buch, "Blöder unzuverlässiger Vampir", danach isses aber wieder rum.
Nebenbei wird sie fast vergewaltigt, als sie mutterseelenallein durch eine dunkle Gasse in einem dubiosen Stadtviertel latscht, Angst hat sie dabei übrigens keine. Ist ja schließlich Bella. Aber eines frage ich mich doch: Wenn sie so blöd ist, irgendwelchen Assis zu antworten, die versuchen, sie anzugraben, und sich damit selbst in Gefahr bringt (abgesehen von dem dämlichen Entschluss mit der dunklen Gasse etc.), warum wird Edward! dann nicht auf sie sauer? Das wäre 'ne echte Abwechslung Aber nein, es kommt zu einer peinlichen, ekelhaft KITSCHIGEN, nervigen Rettungsszene und dann gehen sie essen.
Zum Glück war da das Kapitel vorbei, weil ich Kopfschmerzen davon bekommen hab.
Genug des Zwielichts für heute.
Tschüss.
Aber damit die geneigte Leserschaft nicht glaubt, ich würde faul rumgammeln, hier die Kapitel 7 und 8 zusammengefasst:
Über den Schreibstil lässt sich hier auch nichts wirklich neues sagen: Langweilig, kein Witz, keine Begeisterung, alles anämisch, wo man hinguckt. Der Leser nimmt quasi Bellas lethargische Grundhaltung an, soll das helfen, sich besser in die Pseudoprotagonistin reinzuversetzen?
Genau wie diese Grundhaltung wird Bellas Hochintelligenz und abnorme Bildung ständig überall und unauffälligst überbetont. Inzwischen hat sie sogar prophetische Träume. Das find' ich ja schon fast unfair. Sie träumt übrigens von einem Kampf zwischen Edward! und dem kleinen Werwolfbengel, dem sie im Kapitel vorher unverständlicherweise den Kopf verdreht hat. Ich wünschte ja, der Werwolfbengel hätte im Traum dem Vampir den Hals umgedreht, weil ich generell auf Seiten der Werwölfe bin (jetzt mehr als je zuvor, aus ersichtlichen Gründen).
Von Bellas so gefährlicher Tollpatschigkeit bekommt man, außer wenn sie ausgiebig damit angibt, nichts mit. Soll wohl der Fehler sein, der die Mary Sue sympathisch und weniger su-ig macht, klappt aber nicht.
Naja, ihr Hirn zumindest scheint trotz aller Hochintelligenz und abnormer Bildung doch etwas langsam zu sein, sie ist tatsächlich in der Lage, in eine Suchmaschine lediglich das Wort "Vampir" einzugeben. Auf der daraufhin aufploppenden Internetseite erbringt Bella die Wahnsinnstransfairleistung, Merkmale der verschiedenen Vampirarten zusammenzuziehen und auf die Cullens zu übertragen. Merkmale sind: Vampire sehen aus wie die Gewinner von Germany's Next Topfmodel, haben den Längsten und glitzern in der Sonne. Und natürlich gibt es auch gute Vampire (Edward! und Konsorten), was Bella schrecklich beruhigt, da die sonst als "die erschreckensten Killer der Unterwelt" (oder so) klassifiziert werden. Ich persönlich finde Stephenie Meyer wesentlich gruseliger als Vampire.
An Bellas Grundhaltung hat sich noch immer nichts geändert, war wohl doch nichts mit der Buchinternen Gruppentherapie - sie ist noch immer genervt, was mir wiederum tierisch auf die Nerven geht.
Bella geht dann in den Wald (weil sie sich plötzlich zur Frischluftfanatikerin entwickelt hat? Keine Ahnung, es ist ziemlich zusammenhangslos, aber sie will nicht, dass ihre Jeans nass werden. Whatever.) und ich BETE zu allen verfügbaren Göttern, sie möge sich doch bitte verirren und dann VERHUNGERN, aber es hilft nicht. Aber nein, sie findet ja wieder raus. So ein Mist.
Zwischenrein wird mehrmals ihr überragender Intellekt betont, ichwünsche mir, dass sie eine schwere Allergie gegen Spiegeleier entwickelt und dann draufgeht, sie opfert sich auf (warum diesmal, weiß ich nicht mehr), und dann macht sie die Feststellung, dass Edward! von Grund auf gut sein muss. Oh, Jane Austen liest sie auch noch, aber das muss eine Lüge sein, weil Austen für jemanden wie Bella zu lustig ist.
Irgendwann bin ich dann in Kapitel 8 angelangt, in dem sie mit den albernen doofen Mädles aus der Schule nach Port Ichweißnichtwas fährt, um mit denen Klamotten für den Schulball zu kaufen (die wahrscheinlich allesamt grässlich sind). Ich bin mir ziemlich sicher, dass Bella unmöglich ein Büchermensch sein kann, das wäre zu widersprüchlich. Das funktioniert nicht.
Auf Seite 165 finde ich endlich den zweiten halbwegs lustigen Satz im Buch, "Blöder unzuverlässiger Vampir", danach isses aber wieder rum.
Nebenbei wird sie fast vergewaltigt, als sie mutterseelenallein durch eine dunkle Gasse in einem dubiosen Stadtviertel latscht, Angst hat sie dabei übrigens keine. Ist ja schließlich Bella. Aber eines frage ich mich doch: Wenn sie so blöd ist, irgendwelchen Assis zu antworten, die versuchen, sie anzugraben, und sich damit selbst in Gefahr bringt (abgesehen von dem dämlichen Entschluss mit der dunklen Gasse etc.), warum wird Edward! dann nicht auf sie sauer? Das wäre 'ne echte Abwechslung Aber nein, es kommt zu einer peinlichen, ekelhaft KITSCHIGEN, nervigen Rettungsszene und dann gehen sie essen.
Zum Glück war da das Kapitel vorbei, weil ich Kopfschmerzen davon bekommen hab.
Genug des Zwielichts für heute.
Tschüss.
Mittwoch, 10. Juni 2009
Bis(s) in die Gummizelle
Schauergeschichten, Mrs. Meyer, ist nun beim besten Willen keine Vernünftige Überschrift für's sechste Kapitel, sondern klingt eher nach dem Titel für einen grausigen, aber keineswegs erschreckenden Abschnitt einer Fanfiction, die von einer hormongesteuerten Sechzehnjährigen geschrieben wurde, die glaubt, eine Ahnung von etwas zu haben, das man normalerweise "Schreibstil" nennt. Es klingt einfach nicht. Leider werden Sie diesen Blog nie lesen, und selbst wenn, werden Sie meine Schmähschrift einfach nicht beachten, weil sie an Ihrer Awesomeness abprallt. Versuchen Sie doch mal, sich mit Chuck Norris anzufreunden. Der weiß, warum da Stroh liegt.
In Gabeln ist übrigens weiter nichts neues los, Bella ist so intellektuell und gebildet wie immer, jetzt liest sie nämlich Macbeth. Allerdings erscheint es mir nicht weiter verwunderlich, dass sie sich drauf konzentrieren muss, wahrscheinlich ist der Storyverlauf ein bisschen zu kompliziert für jemanden, der sich nur mit "Typ trifft Mädchen, Typ verliebt sich unsterblich in Mädchen, Typ ist zu gefährlich für Mädchen und Typ kriegt Mädchen" befassen muss.
In der Schule können wir Bella inzwischen endlich zufriedenstellen, sie wird nämlich langsam bei den hässlichen, verlogenen Schülern mit unangenehmen Stimmen unbeliebt. Hässlich, verlogen und blödklingend sind die übrigens erst, seit Miss Ichbinjasoanders gelauscht und ein bisschen Lästerei mitbekommen hat. Sie versteht zwar nicht, wie man jemanden (sie selbst) nicht mögen kann, wenn man ihn doch nicht kennt, ist dazu aber offensichtlich problemlos in der Lage. Jaja, und wer lauscht, kann sowieso nicht erwarten, dass er das zu hören bekommt, was er hören will...
Stubenhockerin ist sie auch. Aber Mitläuf-, pardon, Märtyrerin genug, mit Leuten, die sie allesamt für doof und unter ihrem so wahnsinnig hohen Niveau hält, an den Strand zu fahren.
Alle hassen dich, Bella.
Mich eingeschlossen.
Heul doch.
Naja, jedenfalls ist Geringschätzung gegenüber anderen was Tolles, hab ich nicht Recht? Die Gegend und die Leute sind grundsätzlich scheiße, aber der Strand, an den du nicht wolltest, aber an dem du mit größter Freude unglückliche Emo-Stunden deiner Kindheit verbracht hast, ist toll? Hier haben wir es definitiv mit einer Art von manisch-depressivem Verhalten zu tun, gepaart mit einem seltsamen Komplex, bei dem ich mich nicht zwischen Minderwertigkeit und Selbstüberschätzung entscheiden kann.
Ach, tiefgründig sind wir auch noch? Gut, schließlich lesen wir ja Sturmhöhe und Macbeth und können uns in die Betrachtung eines Teiches versenken (mir wäre es lieber, wenn Bella sich selbst im Teich versenken würde, aber meinetwegen kann das auch gerne wer anderes für sie erledigen - Hauptsache, sie ist weg.). "Tollpatschig" ist sie immer noch, aber hier von mir ein gut gemeinter Rat: Wenn man nicht ständig an Edward! denkt, fliegt man auch nicht ständig auf die Schnauze.
Liebes Tagebuch,
Heute habe ich entdeckt, dass Männer Idioten sind. Naja, eigentlich wusste ich das schon vorher, weil alle, die mir hinterherrennen außer Edward! ja voll blöd sind. Und so. Aber heute hab ich einen Typen getroffen, dem ich einfach nur ein bisschen Hoffnungen machen musste und schon hat er mir alles erzählt, was ich wissen wollte. OMFG, die Cullens sind vielleicht Vampire!!! Ich muss mich jetzt konzentrieren, um nicht nachzudenken.
Ich liebe mich, weil ich ja so toll und absolut anders bin,
Bella.
Das ist kein Auszug aus dem Buch, btw.. Jah, Jacob. Der putzige kleine Werwolf, Urfeind des Vampirs (Spoiler: Am Ende stellt sich raus, dass er kein Werwolf, sondern ein Gestaltwandler ist, damit alle Freunde bleiben können...). Irgendwie hege ich ja jedes mal Sympathien für den in die Protagonisting verknallten besten Freund, in der Hoffnung, sie ist nicht so blöd, sich für den Helden zu entscheiden. Diese Jungs sind meistens besser geschrieben als der Protagonist, aber wahrscheinlich ist das ein Versehen.
Bella ist erbärmlich.
Zum Abschluss dieses Posts schlage ich eine Gruppentherapie für den gesamten Cast vor.
Und jetzt geh' ich Frühstücken (Schlechte Autorinnen aussaugen).
Tschüss.
In Gabeln ist übrigens weiter nichts neues los, Bella ist so intellektuell und gebildet wie immer, jetzt liest sie nämlich Macbeth. Allerdings erscheint es mir nicht weiter verwunderlich, dass sie sich drauf konzentrieren muss, wahrscheinlich ist der Storyverlauf ein bisschen zu kompliziert für jemanden, der sich nur mit "Typ trifft Mädchen, Typ verliebt sich unsterblich in Mädchen, Typ ist zu gefährlich für Mädchen und Typ kriegt Mädchen" befassen muss.
In der Schule können wir Bella inzwischen endlich zufriedenstellen, sie wird nämlich langsam bei den hässlichen, verlogenen Schülern mit unangenehmen Stimmen unbeliebt. Hässlich, verlogen und blödklingend sind die übrigens erst, seit Miss Ichbinjasoanders gelauscht und ein bisschen Lästerei mitbekommen hat. Sie versteht zwar nicht, wie man jemanden (sie selbst) nicht mögen kann, wenn man ihn doch nicht kennt, ist dazu aber offensichtlich problemlos in der Lage. Jaja, und wer lauscht, kann sowieso nicht erwarten, dass er das zu hören bekommt, was er hören will...
Stubenhockerin ist sie auch. Aber Mitläuf-, pardon, Märtyrerin genug, mit Leuten, die sie allesamt für doof und unter ihrem so wahnsinnig hohen Niveau hält, an den Strand zu fahren.
Alle hassen dich, Bella.
Mich eingeschlossen.
Heul doch.
Naja, jedenfalls ist Geringschätzung gegenüber anderen was Tolles, hab ich nicht Recht? Die Gegend und die Leute sind grundsätzlich scheiße, aber der Strand, an den du nicht wolltest, aber an dem du mit größter Freude unglückliche Emo-Stunden deiner Kindheit verbracht hast, ist toll? Hier haben wir es definitiv mit einer Art von manisch-depressivem Verhalten zu tun, gepaart mit einem seltsamen Komplex, bei dem ich mich nicht zwischen Minderwertigkeit und Selbstüberschätzung entscheiden kann.
Ach, tiefgründig sind wir auch noch? Gut, schließlich lesen wir ja Sturmhöhe und Macbeth und können uns in die Betrachtung eines Teiches versenken (mir wäre es lieber, wenn Bella sich selbst im Teich versenken würde, aber meinetwegen kann das auch gerne wer anderes für sie erledigen - Hauptsache, sie ist weg.). "Tollpatschig" ist sie immer noch, aber hier von mir ein gut gemeinter Rat: Wenn man nicht ständig an Edward! denkt, fliegt man auch nicht ständig auf die Schnauze.
Liebes Tagebuch,
Heute habe ich entdeckt, dass Männer Idioten sind. Naja, eigentlich wusste ich das schon vorher, weil alle, die mir hinterherrennen außer Edward! ja voll blöd sind. Und so. Aber heute hab ich einen Typen getroffen, dem ich einfach nur ein bisschen Hoffnungen machen musste und schon hat er mir alles erzählt, was ich wissen wollte. OMFG, die Cullens sind vielleicht Vampire!!! Ich muss mich jetzt konzentrieren, um nicht nachzudenken.
Ich liebe mich, weil ich ja so toll und absolut anders bin,
Bella.
Das ist kein Auszug aus dem Buch, btw.. Jah, Jacob. Der putzige kleine Werwolf, Urfeind des Vampirs (Spoiler: Am Ende stellt sich raus, dass er kein Werwolf, sondern ein Gestaltwandler ist, damit alle Freunde bleiben können...). Irgendwie hege ich ja jedes mal Sympathien für den in die Protagonisting verknallten besten Freund, in der Hoffnung, sie ist nicht so blöd, sich für den Helden zu entscheiden. Diese Jungs sind meistens besser geschrieben als der Protagonist, aber wahrscheinlich ist das ein Versehen.
Bella ist erbärmlich.
Zum Abschluss dieses Posts schlage ich eine Gruppentherapie für den gesamten Cast vor.
Und jetzt geh' ich Frühstücken (Schlechte Autorinnen aussaugen).
Tschüss.
Dienstag, 9. Juni 2009
Bis(s)ig & Sarkastisch
Kapitel 5.
Die Worte "Sarkasmus" und "sarkastisch" werden mir persönlich im Kontext mit Bella ein bisschen inflationär gebraucht. Mein liebes Kind, du bist nicht mal ironisch, wie willst du da sarkastisch sein? Mrs. Meyer, wie kommen sie dazu, ihre platte, schlecht geschriebene Heldin sarkastisch sein lassen zu wollen? Soll ihr das mehr Tiefe verleihen, so, wie diverse angedichtete Geisteskrankheiten Mädels, die unbedingt auffallen und Psychologie studieren wollen? Oder so?
Ich sollte vielleicht eine Strichliste anfangen, wie oft jene Wörter in diesem Verbrechen an der Buchwelt vorkommen, aber dann müsste ich noch mal von vorne anfangen, und das würde ich definitiv nicht durchhalten. Bleiben wir also einfach bei dem Statement: ZU. OFT!
Hach ja. Eigentlich wäre es doch so einfach: Ein bis(s)chen viel weniger Mary-Sue, ein paar kleine Umformulierungen, ein wenig bessere Kapitelüberschriften, und das Buch wäre annähernd annehmbar. Von den noch immer schrecklich oberflächlichen Charakteren und der *bäh* Story mal abgesehen. Gut, wenn ich ein beeinflussbares kleines Mädchen ohne Charakter wäre, fände ich Edward! Cullen wahrscheinlich auch to-... Oh Mist.
Kann übrigens sein, dass ich das schon mal gesagt hab, aber ich schicke Mrs. Meyer bei Gelegenheit eine Farbkarte. Ocker. Du lieber Himmel. Das ist nicht, ich wiederhole, nicht das Gleiche wie Gold. Aber gut, was soll man schon erwarten. Nicht, dass ich besonders positiv an das Machwerk rangegangen wäre.
Mrs. Meyer neigt ja auch dazu, Eindruck schinden zu wollen und verbindet absolut ungekonnt Anspielungen auf Jugend- bzw. Comickultur und die Erwähungen großer Klassiker mit ihrer unsäglichen Schmonzette. Mal im Ernst, Hausfrauenromane im Stil von Die Hängematte des Highlanders sind besser...
Ach, wie erfreulich. In diesem weltbewegenden (das Wort sollte ich mir eigentlich für das Kapitel mit Bellas und Edwards erster Knutscherei aufheben) Kapitel finden wir heraus, dass dem schönen Schwan, auch bekannt als Miss Ichbinsounglaublichanders, vom Anblick des Blutes anderer Leute schlecht wird. Verdammt, ich hätte ihr das Kotzen so gegönnt, aber nein, Edward! muss sie ja auf die Krankenstation bringen, damit sie ihn frostig anstarren und nebenbei den Instantorgasmuss unterdrücken kann, den sein Anblick bei ihr auslöst.
Oh, ich hab die einzig wirklich schöne Stelle im Buch gefunden!:
"Er verabscheut mich zutiefst!", sagte Edward fröhlich.
Allerdings bin ich mir äußerst unklar darüber, ob das Absicht war.
Bella und Kerle. Ich kann's ja nicht mehr wirklich sehen, weil sie so unglaublich herablassend ist (Ich bin auch herablassend, aber ich bin nicht die Protagonistin in irgendeinem miesen Teenagerschinken, die eine sympathische Identifikationsfigur für die Leserin darstellen soll. Ich darf das.). Ja, das Bubi steht auf dich. Schön, dass du Mitleid hast, Bella, aber ist es wirklich nötig, im nächsten Satz zu erwähnen, wie sehr der Typ dich anwidert und nervt? Wir wissen's langsam.
Weil du es schon vorher mindestens achtundsiebzigtausendvierhundertneununddreißig mal erwähnt hast.
Sarkastisch! Da ist es schon wieder!
Und erneut beweißt Mrs. Meyer eindrucksvoll, dass Amerika vom bösen, bösen Allgemeinwissen verschont geblieben ist: "Du kennst Debussy?" Ich kenn' den auch. Rennt mir deshalb ein gutaussehender Typ mit spitzen Zähnen hinterher, der zwanghaft versucht, meine Gedanken zu lesen? Nö.
Dieses Buch ist ein einziges langgezogenes "Aaaaaaaargh!".
Nochmal zu der Fangirl-Sache, dann ist für heute Schluss: Weil Bella ja so schrecklich intellektuell ist, sag' ich's mit Shakespeare:
Ich danke Gott und meinem kalten Herzen, dass ich relativ vernünftig bin und noch nicht dem Zauber von Edward!s undefiniertfarbigen Augen erlegen bin.
Tschüss.
Die Worte "Sarkasmus" und "sarkastisch" werden mir persönlich im Kontext mit Bella ein bisschen inflationär gebraucht. Mein liebes Kind, du bist nicht mal ironisch, wie willst du da sarkastisch sein? Mrs. Meyer, wie kommen sie dazu, ihre platte, schlecht geschriebene Heldin sarkastisch sein lassen zu wollen? Soll ihr das mehr Tiefe verleihen, so, wie diverse angedichtete Geisteskrankheiten Mädels, die unbedingt auffallen und Psychologie studieren wollen? Oder so?
Ich sollte vielleicht eine Strichliste anfangen, wie oft jene Wörter in diesem Verbrechen an der Buchwelt vorkommen, aber dann müsste ich noch mal von vorne anfangen, und das würde ich definitiv nicht durchhalten. Bleiben wir also einfach bei dem Statement: ZU. OFT!
Hach ja. Eigentlich wäre es doch so einfach: Ein bis(s)chen viel weniger Mary-Sue, ein paar kleine Umformulierungen, ein wenig bessere Kapitelüberschriften, und das Buch wäre annähernd annehmbar. Von den noch immer schrecklich oberflächlichen Charakteren und der *bäh* Story mal abgesehen. Gut, wenn ich ein beeinflussbares kleines Mädchen ohne Charakter wäre, fände ich Edward! Cullen wahrscheinlich auch to-... Oh Mist.
Kann übrigens sein, dass ich das schon mal gesagt hab, aber ich schicke Mrs. Meyer bei Gelegenheit eine Farbkarte. Ocker. Du lieber Himmel. Das ist nicht, ich wiederhole, nicht das Gleiche wie Gold. Aber gut, was soll man schon erwarten. Nicht, dass ich besonders positiv an das Machwerk rangegangen wäre.
Mrs. Meyer neigt ja auch dazu, Eindruck schinden zu wollen und verbindet absolut ungekonnt Anspielungen auf Jugend- bzw. Comickultur und die Erwähungen großer Klassiker mit ihrer unsäglichen Schmonzette. Mal im Ernst, Hausfrauenromane im Stil von Die Hängematte des Highlanders sind besser...
Ach, wie erfreulich. In diesem weltbewegenden (das Wort sollte ich mir eigentlich für das Kapitel mit Bellas und Edwards erster Knutscherei aufheben) Kapitel finden wir heraus, dass dem schönen Schwan, auch bekannt als Miss Ichbinsounglaublichanders, vom Anblick des Blutes anderer Leute schlecht wird. Verdammt, ich hätte ihr das Kotzen so gegönnt, aber nein, Edward! muss sie ja auf die Krankenstation bringen, damit sie ihn frostig anstarren und nebenbei den Instantorgasmuss unterdrücken kann, den sein Anblick bei ihr auslöst.
Oh, ich hab die einzig wirklich schöne Stelle im Buch gefunden!:
"Er verabscheut mich zutiefst!", sagte Edward fröhlich.
Allerdings bin ich mir äußerst unklar darüber, ob das Absicht war.
Bella und Kerle. Ich kann's ja nicht mehr wirklich sehen, weil sie so unglaublich herablassend ist (Ich bin auch herablassend, aber ich bin nicht die Protagonistin in irgendeinem miesen Teenagerschinken, die eine sympathische Identifikationsfigur für die Leserin darstellen soll. Ich darf das.). Ja, das Bubi steht auf dich. Schön, dass du Mitleid hast, Bella, aber ist es wirklich nötig, im nächsten Satz zu erwähnen, wie sehr der Typ dich anwidert und nervt? Wir wissen's langsam.
Weil du es schon vorher mindestens achtundsiebzigtausendvierhundertneununddreißig mal erwähnt hast.
Sarkastisch! Da ist es schon wieder!
Und erneut beweißt Mrs. Meyer eindrucksvoll, dass Amerika vom bösen, bösen Allgemeinwissen verschont geblieben ist: "Du kennst Debussy?" Ich kenn' den auch. Rennt mir deshalb ein gutaussehender Typ mit spitzen Zähnen hinterher, der zwanghaft versucht, meine Gedanken zu lesen? Nö.
Dieses Buch ist ein einziges langgezogenes "Aaaaaaaargh!".
Nochmal zu der Fangirl-Sache, dann ist für heute Schluss: Weil Bella ja so schrecklich intellektuell ist, sag' ich's mit Shakespeare:
Ich danke Gott und meinem kalten Herzen, dass ich relativ vernünftig bin und noch nicht dem Zauber von Edward!s undefiniertfarbigen Augen erlegen bin.
Tschüss.
Mittwoch, 3. Juni 2009
Zwielichtige Gestalten
Eine Frau, die nach ihrem Vater benannt ist, lässt auf sehr interessante Familienverhältnisse schließen. Diese Umstände könnten unter anderem mit verantwortlich für die Qualität des meiner Meinung nach höchst grausamen speziellen Machwerks dieser Frau sein. Ja, ich spreche von Stephenie Meyer, der Autorin der - aus welchen hirnrissigen Gründen auch immer - erfolgreichen Bis(s)-Reihe.
Ich möchte ihrnicht vorhandenes schriftstellerisches Talent einmal völlig außen vor lassen und mich viel mehr mit ihrer Motivation, Bücher zu schreiben, befassen. Frau Meyer plante im letzten Jahr, einen zusätzlichen Band zu ihren zwielichtigen Werken zu verfassen. Dieser sollte die Ereignisse des ersten Romans aus der Sicht Edward Cullens erzählen. So gesehen keine schlechte Idee, wenn man seinen Lesern nicht ein winziges Bisschen Empathie zugesteht. Um die Twilight-Fans schon einmal richtig auf die Veröffentlichung desselben einzustimmen, stellte sie einige Teile des Textes als kleines Leckerli auf ihre Homepage. Das hielt wohl jemand für eine äußerst gute Idee und stellte die übrigen Teile des Manuskripts auch noch online, ohne Frau Meyer um Erlaubnis zu fragen. Diese war dann äußerst beleidigt und stellte kurzerhand die Arbeit an dem Buch ein.
Spätestens an dieser Stelle sollte man ein wenig stutzig werden. Sie macht sich die Mühe (?), ein Buch zu schreiben, bringt es aber nicht zu Ende, weil die Fans schon vor dem Verkaufsstart des Buches größere Teile davon lesen können? Die einzige Erklärung, die ich dafür finden kann, ist, dass sie fürchtet, der Profit bleibe aus, wenn die Leute die Story schon aus dem Internet kennen. Ein Schriftsteller, der tatsächlich schreibt, weil er brauchbare Literatur schaffen will, würde, so denke ich, das Buch trotzdem vollenden und veröffentlichen. Wenn es gut ist, werden die Fans es auch kaufen. Die Textpassagen, die im Netz zu finden sind, sind wahrscheinlich sogar kostenlose Werbung.
Ja, ich glaube, dass Frau Meyergeldgeil ehrgeizig ist. Ihre Bücher sind unterirdisch grottig unterer Fanfiktion.de-Druchschnitt und ihre hier nicht thematisierte Einstellung zum Thema Sexualität ist zu Kotzen problematisch. Aber wen kümmert das schon, so lange es genug Idioten geneigte Leser gibt, die für diesen Schund diese Perlen der Vampirliteratur Geld ausgeben.
Ich möchte ihr
Spätestens an dieser Stelle sollte man ein wenig stutzig werden. Sie macht sich die Mühe (?), ein Buch zu schreiben, bringt es aber nicht zu Ende, weil die Fans schon vor dem Verkaufsstart des Buches größere Teile davon lesen können? Die einzige Erklärung, die ich dafür finden kann, ist, dass sie fürchtet, der Profit bleibe aus, wenn die Leute die Story schon aus dem Internet kennen. Ein Schriftsteller, der tatsächlich schreibt, weil er brauchbare Literatur schaffen will, würde, so denke ich, das Buch trotzdem vollenden und veröffentlichen. Wenn es gut ist, werden die Fans es auch kaufen. Die Textpassagen, die im Netz zu finden sind, sind wahrscheinlich sogar kostenlose Werbung.
Ja, ich glaube, dass Frau Meyer
Dienstag, 2. Juni 2009
Bis(s) nach Candy Mountain
CANDY MOUNTAIN, CHARLIE, CANDY MOUNTAIN!!!
Da muss ich blöderweise immer dran denken, wenn ich mich durch die Ich-Bin-Ja-Eine-So-Fürsorgende-Tochter-Szenen kämpfe. Ja, geht nach Candy Mountain und BLEIBT DA!
Ich bin durch die nächsten zwei Kapitel durch. Ich mach' das nur für euch, wirklich. Seid euch des übergroßen Opfers bewusst, das ich für euch bringe. :P
Übrigens stand ich schon kurz davor, aufzugeben, aber dann hat mich jemand angeniest.
In Gabeln schneit es inzwischen. Es soll ja Leute geben, die sich darüber freuen, Bella gehört allerdings nicht dazu. Als einen der Hauptgründe gibt sie ihre ach-so-auffällige Tollpatschigkeit an, die sie angeblich von ihrem Vater geerbt hat.
Mrs. Meyer, sind Sie sich eigentlich bewusst, was Sie da für gefährlichen Unsinn verzapfen?
Der Mann ist Polizist! Und er hat eine Koordinationsschwäche? Warum haben die den überhaupt ausgebildet? Wie ist der durch die Prüfung gekommen? Oder gibt es so was in Amerika überhaupt nicht? Würde mich ja nicht wundern...
Inzwischen hab' ich, was das Bella betrifft, eine HEUL DOCH-Phase erreicht.
Drei Jungs finden dich toll? Heul doch.
Es gibt Schneeballschlachten? Heul doch.
Du träumst von Edward Cullen? Heul doch.
Du bist aufopfernd? Heul doch. Oder lies' Kästner, der erklärt in Emil und die drei Zwillinge, dass man sich gefälligst lachend opfern soll. Ach nee, du kannst ja mit Literatur, die nicht in den Klassikerbereich fällt, nichts anfangen.
Du wirst von diversen Jungs gebenten, mit ihnen auf den Schulball zu gehen? Heul doch.
Du bist noch am Leben? Heul doch. Mich stört das ja auch.
Nja. Edward könnte ja ganz niedlich sein, wenn er denn ein einheitliches Charakterkonzept hätte. Wieder ein Wort, das Sie nur vom Hörensagen kennen, stimmts, Mrs. Meyer? Sein Gegrinse finde ich ja noch halbwegs sympathisch, aber muss es denn dann ständig unvermittelt böse werden? Und wütend gucken?
Ich hab ja sowieso das Gefühl, dass die Hauptpersonen alle ständig, immer und überall wütend und bissig und sauer und frostig und bockig und unfreundlich und wasweißichnoch sind. Leute, ihr geht mir mächtig auf den Geist.
Mir hat sich ja noch immer nicht erschlossen, warum in Gabeln unbedingt jeder ein eigenes Auto haben muss. Warum kommen die nicht mit'm Fahrrad in die Schule? Oder gibt's so was in Amerika nicht? Ich muss da mal meine Verwandtschaft fragen.
Noch drei Seiten bis zum Ende des vierten Kapitels.
Hey, nichts gegen Volvos, Tussi!
Ich find's ja irgendwie unfair, was du alles über deine Klassenkameraden erzählst. Die sind nett zu dir! Wenn sie hinterhältig, fies und dumm wären, wäre das ja noch verständlich, aber die sind tatsächlich freundlich. Für die drei Kerle, die dich gefragt haben, ob du mit ihnen zum Ball willst, hast du nur Verachtung und bestenfalls Mitleid übrig, das Mädchen, das ganz offensichtlich mit dir befreundet sein will, findest du albern und bescheuert, warum machst du nicht einfach einen Rantblog auf?
So wie ich.
Und ich hab für heute fertig. Der Papiermüll muss weg.
Tschüss.
Da muss ich blöderweise immer dran denken, wenn ich mich durch die Ich-Bin-Ja-Eine-So-Fürsorgende-Tochter-Szenen kämpfe. Ja, geht nach Candy Mountain und BLEIBT DA!
Ich bin durch die nächsten zwei Kapitel durch. Ich mach' das nur für euch, wirklich. Seid euch des übergroßen Opfers bewusst, das ich für euch bringe. :P
Übrigens stand ich schon kurz davor, aufzugeben, aber dann hat mich jemand angeniest.
In Gabeln schneit es inzwischen. Es soll ja Leute geben, die sich darüber freuen, Bella gehört allerdings nicht dazu. Als einen der Hauptgründe gibt sie ihre ach-so-auffällige Tollpatschigkeit an, die sie angeblich von ihrem Vater geerbt hat.
Mrs. Meyer, sind Sie sich eigentlich bewusst, was Sie da für gefährlichen Unsinn verzapfen?
Der Mann ist Polizist! Und er hat eine Koordinationsschwäche? Warum haben die den überhaupt ausgebildet? Wie ist der durch die Prüfung gekommen? Oder gibt es so was in Amerika überhaupt nicht? Würde mich ja nicht wundern...
Inzwischen hab' ich, was das Bella betrifft, eine HEUL DOCH-Phase erreicht.
Drei Jungs finden dich toll? Heul doch.
Es gibt Schneeballschlachten? Heul doch.
Du träumst von Edward Cullen? Heul doch.
Du bist aufopfernd? Heul doch. Oder lies' Kästner, der erklärt in Emil und die drei Zwillinge, dass man sich gefälligst lachend opfern soll. Ach nee, du kannst ja mit Literatur, die nicht in den Klassikerbereich fällt, nichts anfangen.
Du wirst von diversen Jungs gebenten, mit ihnen auf den Schulball zu gehen? Heul doch.
Du bist noch am Leben? Heul doch. Mich stört das ja auch.
Nja. Edward könnte ja ganz niedlich sein, wenn er denn ein einheitliches Charakterkonzept hätte. Wieder ein Wort, das Sie nur vom Hörensagen kennen, stimmts, Mrs. Meyer? Sein Gegrinse finde ich ja noch halbwegs sympathisch, aber muss es denn dann ständig unvermittelt böse werden? Und wütend gucken?
Ich hab ja sowieso das Gefühl, dass die Hauptpersonen alle ständig, immer und überall wütend und bissig und sauer und frostig und bockig und unfreundlich und wasweißichnoch sind. Leute, ihr geht mir mächtig auf den Geist.
Mir hat sich ja noch immer nicht erschlossen, warum in Gabeln unbedingt jeder ein eigenes Auto haben muss. Warum kommen die nicht mit'm Fahrrad in die Schule? Oder gibt's so was in Amerika nicht? Ich muss da mal meine Verwandtschaft fragen.
Noch drei Seiten bis zum Ende des vierten Kapitels.
Hey, nichts gegen Volvos, Tussi!
Ich find's ja irgendwie unfair, was du alles über deine Klassenkameraden erzählst. Die sind nett zu dir! Wenn sie hinterhältig, fies und dumm wären, wäre das ja noch verständlich, aber die sind tatsächlich freundlich. Für die drei Kerle, die dich gefragt haben, ob du mit ihnen zum Ball willst, hast du nur Verachtung und bestenfalls Mitleid übrig, das Mädchen, das ganz offensichtlich mit dir befreundet sein will, findest du albern und bescheuert, warum machst du nicht einfach einen Rantblog auf?
So wie ich.
Und ich hab für heute fertig. Der Papiermüll muss weg.
Tschüss.
Montag, 1. Juni 2009
Bis(s) zur ersten Wiederholung
Heute muss ich wirklich aufpassen, dass ich nicht so ziemlich das Gleiche schreib' wie im letzten Post.
Wie oft hab' ich den Terminus "verwöhntes Gör" in Verbindung mit Twilight schon verwendet? Wird noch des Öfteren vorkommen, befürchte ich.
Ich hab's inzwischen bis zum zweiten Kapitel geschafft. Am Ende des ersten fängt Bella ja tatsächlich an, ob ihres Außenseitertums zu heulen - war sie da nicht drauf vorbereitet? Hat sich zumindest so angehört.
Nja. Die Kapitelüberschriften sind nich das Wahre, ich frage mich ernsthaft, wer den Mist als erstes verlegt hat. Immerhin wird ein beeindruckender Vergleich mit klassischer Kinderliteratur (dem Zauberer von Oz) im Buch erwähnt, versuchen Sie damit, irgendeiner Art Bildungsauftrag entgegenzukommen, Mrs. Meyer?
Wo wir schon bei Literatur sind: Sturmhöhe? STURMHÖHE (vgl. S. 39)? Gute Frau, ich traue Ihnen bei Ihren schriftstellerischen Kompetenzen durchaus zu, dass sie in Sachen "Literaturklassiker" auf gut Glück Wikipedia konsultiert haben. Ich bin nämlich immer noch der Meinung, dass sie sowas noch nie in der Hand hatten und den Ausdruck "Schreibstil" nur gerüchtehalber kennen.
Zurück zu Bella. Wie haben ihre Eltern eigentlich überlebt, als es das tolle - äh, tollpatschige Super... nein, Außenseitermädchen noch nicht gab? Ihre Mutter hatte keine Klamotten, ihr Vater ist verhungert... Langsam frage ich mich, wie lange ich die implizite Selbstbeweihräucherung der Protagonistin noch aushalte... Das Buch in die Ecke schmeißen ist leider nicht, weil's nur geliehen ist. Aber nicht aus der Bibliothek, da würde ich nicht mehr ernstgenommen, wenn ich sowas ausliehe.
Aber sich wundern, dass der alleinlebende Vater keine Spülmaschine hat... Muss das erwähnt werden? Ist das nicht eigentlich logisch? Verzogenes Gör.
Das Buch (der Film auch) ist noch deprimierender als der Film Der Frühstücksclub aus den 1980ern, den ich heute Morgen aus Ermangelung gehaltvollerer Sendungen gesehen habe (ich schäm' mich auch dafür). Und trockene Strände nennt man im Allgemeinen Wüste.
Warum lässt eine Autorin, die selbst höchstens die Bibel gelesen hat, ihre Hauptperson einen Pseudobücherwurm sein? Das ist... unüberzeugend. Ja, das ist das richtige Wort. Aber nicht nur für diesen Umstand, sondern für das komplette Machwerk, zumindest bis jetzt.
Bella macht sich bei mir inzwischen noch unbeliebter, weil sie Schnee doof findet. Selber doof.
Goth, ist mir das wirklich meine Zeit wert?
Hach, die Geschichte wäre gar nicht so schlecht, wenn die Autorin besser wäre... Eigentlich hab' ich ja ein Faible für tragische Liebesgeschichten und sich treffende Blicke, aber: nö.
Ach. Sie findet ihn hinreissend. Ich finde ganz andere Sachen hinreissend. Shakespeareian English zum Beispiel. Nicht die Lache von so'm Blutsaugerschnösel...
Gut, vielleicht werd' ich ja noch zum Fangirl.
Na, eher später. Momentan hat Bella nämlich eine Minderwertigkeitskrise. Keine Sorge, Mädel, sobald der Kerl dich im letzten Band gebissen hat, wirst du wunderwunderschön, supertoll und achwasweißich. *kotz*
Oh. Edward Cullen, der Frauenversteher. Das muss am Namen liegen, ich kenn' da noch wen ^^.
Gut. Nachdem ich's jetzt durch's zweite Kapitel geschafft habe, ohne, dass mir ernstlich schlecht wurde, hör' ich für heute auf.
Besser für die Gesundheit.
Wie oft hab' ich den Terminus "verwöhntes Gör" in Verbindung mit Twilight schon verwendet? Wird noch des Öfteren vorkommen, befürchte ich.
Ich hab's inzwischen bis zum zweiten Kapitel geschafft. Am Ende des ersten fängt Bella ja tatsächlich an, ob ihres Außenseitertums zu heulen - war sie da nicht drauf vorbereitet? Hat sich zumindest so angehört.
Nja. Die Kapitelüberschriften sind nich das Wahre, ich frage mich ernsthaft, wer den Mist als erstes verlegt hat. Immerhin wird ein beeindruckender Vergleich mit klassischer Kinderliteratur (dem Zauberer von Oz) im Buch erwähnt, versuchen Sie damit, irgendeiner Art Bildungsauftrag entgegenzukommen, Mrs. Meyer?
Wo wir schon bei Literatur sind: Sturmhöhe? STURMHÖHE (vgl. S. 39)? Gute Frau, ich traue Ihnen bei Ihren schriftstellerischen Kompetenzen durchaus zu, dass sie in Sachen "Literaturklassiker" auf gut Glück Wikipedia konsultiert haben. Ich bin nämlich immer noch der Meinung, dass sie sowas noch nie in der Hand hatten und den Ausdruck "Schreibstil" nur gerüchtehalber kennen.
Zurück zu Bella. Wie haben ihre Eltern eigentlich überlebt, als es das tolle - äh, tollpatschige Super... nein, Außenseitermädchen noch nicht gab? Ihre Mutter hatte keine Klamotten, ihr Vater ist verhungert... Langsam frage ich mich, wie lange ich die implizite Selbstbeweihräucherung der Protagonistin noch aushalte... Das Buch in die Ecke schmeißen ist leider nicht, weil's nur geliehen ist. Aber nicht aus der Bibliothek, da würde ich nicht mehr ernstgenommen, wenn ich sowas ausliehe.
Aber sich wundern, dass der alleinlebende Vater keine Spülmaschine hat... Muss das erwähnt werden? Ist das nicht eigentlich logisch? Verzogenes Gör.
Das Buch (der Film auch) ist noch deprimierender als der Film Der Frühstücksclub aus den 1980ern, den ich heute Morgen aus Ermangelung gehaltvollerer Sendungen gesehen habe (ich schäm' mich auch dafür). Und trockene Strände nennt man im Allgemeinen Wüste.
Warum lässt eine Autorin, die selbst höchstens die Bibel gelesen hat, ihre Hauptperson einen Pseudobücherwurm sein? Das ist... unüberzeugend. Ja, das ist das richtige Wort. Aber nicht nur für diesen Umstand, sondern für das komplette Machwerk, zumindest bis jetzt.
Bella macht sich bei mir inzwischen noch unbeliebter, weil sie Schnee doof findet. Selber doof.
Goth, ist mir das wirklich meine Zeit wert?
Hach, die Geschichte wäre gar nicht so schlecht, wenn die Autorin besser wäre... Eigentlich hab' ich ja ein Faible für tragische Liebesgeschichten und sich treffende Blicke, aber: nö.
Ach. Sie findet ihn hinreissend. Ich finde ganz andere Sachen hinreissend. Shakespeareian English zum Beispiel. Nicht die Lache von so'm Blutsaugerschnösel...
Gut, vielleicht werd' ich ja noch zum Fangirl.
Na, eher später. Momentan hat Bella nämlich eine Minderwertigkeitskrise. Keine Sorge, Mädel, sobald der Kerl dich im letzten Band gebissen hat, wirst du wunderwunderschön, supertoll und achwasweißich. *kotz*
Oh. Edward Cullen, der Frauenversteher. Das muss am Namen liegen, ich kenn' da noch wen ^^.
Gut. Nachdem ich's jetzt durch's zweite Kapitel geschafft habe, ohne, dass mir ernstlich schlecht wurde, hör' ich für heute auf.
Besser für die Gesundheit.
Donnerstag, 28. Mai 2009
Bis(s) zum Anfang und nicht viel weiter...
Jawohl, ich tu' es mir an. Ich lese - dramatischer Trommelwirbel - Twilight.
Und damit der Welt auch nicht meine Meinung entgeht, quäle ich mich vor dem Computer durch dieses Machwerk, um jeden noch so blöden Kommentar hier posten zu können.
Ich wollte dafür nun wirklich keinen Twitter-Account aufmachen...
Alleine schon der Prolog. Gute Frau, das ist ein Prolog, ja, ich habe Recht und Sie haben UNRECHT. In einem Vorwort stehen nicht die selbstmitleidgeschwängerten Ich-Bin-So-Eine-Arme-Sau-Und-Werde -Gleich-Draufgehen-Gedanken der Protagonistin, sondern eher eine Abhandlung über die Kurstadt Bath im England des frühen 19. Jahrhunderts inklusive einer Erklärung, welche Wörter damals noch... ach, vergessen Sie's.
Inzwischen bin ich bei der ersten richtigen Seite angelangt... Was hat eine Bluse mit weißer Lochspitze mit einer Abschiedsgeste zu tun? Und warum bitte, wenn weder ihre Mutter noch sie das wollen, zieht das blöde Gör an einen Ort, den sie unglaublich doof findet? Aus Selbstaufopferung? Für mich klingt das reichlich nach einer billigen Ausrede, um sich mies fühlen zu dürfen...
Die Stadt heißt Gabeln. Muss ich noch irgendwas dazu sagen?
Wer ständig betont, dass er zu wenige Klamotten hat (Taschenbuchausgabe desVerlags mit dem C, S. 10 f., 13, erstmal.), hat's nötig. Das sah übrigens im Film (jaaah, den hab ich mir angetan!) ganz anders aus...
Was ist bitte an den Erinnerungen ans Angeln mit Native Americans so schmerzhaft? Hat das Mädel einen Haken durch die Unterlippe gekriegt? Na, dann spart sie sich wenigstens das Geld für den Piercer, wenn sie endlich kapiert, dass sie ein kleiner Emo ist.
Warum in der ersten Person, fliegendes Spaghettimonster, warum?
Und, mein liebes Kind, es gibt mehr Leute als dich armes Ich, die sich ein Bad mit ihrem Vater teilen! Ich kann dich jetzt schon nicht leiden, das ist eine echte Rekordleistung.
Jammerlappen.
Sie hebt sich das Heulen auf. Soll sie mir jetzt Leid tun? Soll ich sie für ihr heroisches Märtyrertum bewundern? Nö, eher nicht.
Die Selbstbeschreibung. Jetzt wird's lustig.
Sie ist also eine Außenseiterin, ja? Ein Freak. Wenn ich das schon lese, wird mir schlecht. Hey, ich will was besonderes sein, aber es soll ja nicht so aussehen, als wäre ich toll (das soll nämlich erst später rauskommen), also bezeichne ich mich erstmal selbst als Freak.
Macht's Spaß?
Ja, aber nur der Kommentare wegen.
Elfenbeinfarbene Haut? Hör' mal, ich bin ja schon blass. Aber von Elfenbein würde ich bei meiner Haut nie reden. Blass, ungesund, wasserleichenfarben, hellhäutig... es gibt dafür so hübsche Wörter, aber du benutzt natürlich das zweitschlimmste, das es dafür gibt (aber du bist ja auch was Besonderes).
Das schlimmste Wort für helle Haut ist übrigens "Marmor". Marmor ist nämlich heutzutage so gar nicht mehr weiß, der wurde schon vor ziemlich langer Zeit komplett abgebaut und aus dem Sortiment genommen. Bedankt euch bei Klassik und Renaissance, Pseudo-Schriftsteller, dafür, dass eure Rechnung nicht aufgeht. Der mit Abstand weißeste Marmor, den es gab, war parisischer - der kommt nicht aus Paris, sondern von der Insel Paros - und wurde gerne für Sargophage verwendet. Heute findet man annähernd reinen (aber immer noch ziemlich geäderten Marmor) auch in Carrara in der Toskana (der Name ist keltisch und bedeutet schlicht
Steinbruch). Der Marmorton, der am ehesten an die menschliche Haut heranreicht, ist der von portugiesischem, der ist dunkelrindersteakrosa bis hellparmesangelb. Wenn man da den richtigen erwischt...
Aber ich bin vom eigentlichen Thema abgekommen (aber immerhin haben Sie was dazugelernt, nicht wahr?). Entschuldigen Sie bitte.
Aha, schlank ist sie also auch noch. Nicht dünn, nicht dürr, nicht mager, nicht schlaksig, nein, schlank. Aber eine Bewegungsidiotin. Alles klar. Ich frage mich langsam, ob das nicht eine Wunschprojektion der Autorin sein soll... Blöde Frage.
Inzwischen lässt sie sich wieder über die Haut des schönen Schwans (der Name ist doch peinlich, oder?) aus. Fast durchsichtig. Dann wär' sie aber mit Marmor doch besser beraten gewesen. Elfenbein ist nämlich nicht durchsichtig. Nur mal so am Rande. An Akne leidet sie auch nicht. Tragisch.
Wieder das Ich-Bin-Ein-Außenseiter-Lamento. Wenn ihre Mutter so durchgeknallt ist, wie sie behauptet, warum ist sie dann so 'ne Langweilerin, die sich aufgrund mangelnder sozialer Kompetenzen für eine Außenseiterin (am besten noch für 'ne Rebellin) hält?
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur verheulte, verwöhnte, labberige Protagonistinnen. Das labberig kommt daher, dass sie etwa die Tiefe eines 80g-Kopierpapierblattes haben und im Regen stehen. Hat Ihnen das niemand gesagt, Mrs. Meyer?
Sie hat Brontë und Shakespeare gelesen? Ich wette, sie hat weder den emanzipatorischen Hintergedanken von Jane Austen gesehen, noch bei Viel Lärmen um Nichts gelacht. Viel offensichtlicher als das ist allerdings, dass die Autorin bestimmt noch nie was Komplizierteres als Fünf Freunde in der Hand hatte...
"Meine Mutter ist zur Hälfte Albino." ist auch nicht lustig. Da kannst du nicht erwarten, dass die Leute lachen!
Oh, SHOWTIME! Auftritt der anämisch glitzernden Vampircoolness in Person:
Mister. Edward. Cullen.
Gut, seine Geschwister kommen zuerst.
Was haben die in Amerika für eine Vorstellung von klassischen Schönheiten? Da muss ich mal meine Verwandschaft da fragen, aber was will man von so einer jungen Nation schon erwarten? Männer stehen auf 90-60-90, wenn sie in der Pubertät sind und interessieren sich später vielleicht für Rubensweiber.
Amerika ist ungefäh 14.
Nochmal: Der Albinowitz ist nicht lustig.
Den Kommentar über "Außenseiternamen" überles' ich einfach mal.
Ich hab noch nicht mal ein Kapitel durch. Das ist ja grauenhaft!
Und ja, ich werde das komplette Buch kommentieren.
Und nein, ich hab nichts Besseres zu tun.
Sorry, Leute.
Aber keine Panik, für heute hab' ich genug.
Und damit der Welt auch nicht meine Meinung entgeht, quäle ich mich vor dem Computer durch dieses Machwerk, um jeden noch so blöden Kommentar hier posten zu können.
Ich wollte dafür nun wirklich keinen Twitter-Account aufmachen...
Alleine schon der Prolog. Gute Frau, das ist ein Prolog, ja, ich habe Recht und Sie haben UNRECHT. In einem Vorwort stehen nicht die selbstmitleidgeschwängerten Ich-Bin-So-Eine-Arme-Sau-Und-Werde -Gleich-Draufgehen-Gedanken der Protagonistin, sondern eher eine Abhandlung über die Kurstadt Bath im England des frühen 19. Jahrhunderts inklusive einer Erklärung, welche Wörter damals noch... ach, vergessen Sie's.
Inzwischen bin ich bei der ersten richtigen Seite angelangt... Was hat eine Bluse mit weißer Lochspitze mit einer Abschiedsgeste zu tun? Und warum bitte, wenn weder ihre Mutter noch sie das wollen, zieht das blöde Gör an einen Ort, den sie unglaublich doof findet? Aus Selbstaufopferung? Für mich klingt das reichlich nach einer billigen Ausrede, um sich mies fühlen zu dürfen...
Die Stadt heißt Gabeln. Muss ich noch irgendwas dazu sagen?
Wer ständig betont, dass er zu wenige Klamotten hat (Taschenbuchausgabe desVerlags mit dem C, S. 10 f., 13, erstmal.), hat's nötig. Das sah übrigens im Film (jaaah, den hab ich mir angetan!) ganz anders aus...
Was ist bitte an den Erinnerungen ans Angeln mit Native Americans so schmerzhaft? Hat das Mädel einen Haken durch die Unterlippe gekriegt? Na, dann spart sie sich wenigstens das Geld für den Piercer, wenn sie endlich kapiert, dass sie ein kleiner Emo ist.
Warum in der ersten Person, fliegendes Spaghettimonster, warum?
Und, mein liebes Kind, es gibt mehr Leute als dich armes Ich, die sich ein Bad mit ihrem Vater teilen! Ich kann dich jetzt schon nicht leiden, das ist eine echte Rekordleistung.
Jammerlappen.
Sie hebt sich das Heulen auf. Soll sie mir jetzt Leid tun? Soll ich sie für ihr heroisches Märtyrertum bewundern? Nö, eher nicht.
Die Selbstbeschreibung. Jetzt wird's lustig.
Sie ist also eine Außenseiterin, ja? Ein Freak. Wenn ich das schon lese, wird mir schlecht. Hey, ich will was besonderes sein, aber es soll ja nicht so aussehen, als wäre ich toll (das soll nämlich erst später rauskommen), also bezeichne ich mich erstmal selbst als Freak.
Macht's Spaß?
Ja, aber nur der Kommentare wegen.
Elfenbeinfarbene Haut? Hör' mal, ich bin ja schon blass. Aber von Elfenbein würde ich bei meiner Haut nie reden. Blass, ungesund, wasserleichenfarben, hellhäutig... es gibt dafür so hübsche Wörter, aber du benutzt natürlich das zweitschlimmste, das es dafür gibt (aber du bist ja auch was Besonderes).
Das schlimmste Wort für helle Haut ist übrigens "Marmor". Marmor ist nämlich heutzutage so gar nicht mehr weiß, der wurde schon vor ziemlich langer Zeit komplett abgebaut und aus dem Sortiment genommen. Bedankt euch bei Klassik und Renaissance, Pseudo-Schriftsteller, dafür, dass eure Rechnung nicht aufgeht. Der mit Abstand weißeste Marmor, den es gab, war parisischer - der kommt nicht aus Paris, sondern von der Insel Paros - und wurde gerne für Sargophage verwendet. Heute findet man annähernd reinen (aber immer noch ziemlich geäderten Marmor) auch in Carrara in der Toskana (der Name ist keltisch und bedeutet schlicht
Steinbruch). Der Marmorton, der am ehesten an die menschliche Haut heranreicht, ist der von portugiesischem, der ist dunkelrindersteakrosa bis hellparmesangelb. Wenn man da den richtigen erwischt...
Aber ich bin vom eigentlichen Thema abgekommen (aber immerhin haben Sie was dazugelernt, nicht wahr?). Entschuldigen Sie bitte.
Aha, schlank ist sie also auch noch. Nicht dünn, nicht dürr, nicht mager, nicht schlaksig, nein, schlank. Aber eine Bewegungsidiotin. Alles klar. Ich frage mich langsam, ob das nicht eine Wunschprojektion der Autorin sein soll... Blöde Frage.
Inzwischen lässt sie sich wieder über die Haut des schönen Schwans (der Name ist doch peinlich, oder?) aus. Fast durchsichtig. Dann wär' sie aber mit Marmor doch besser beraten gewesen. Elfenbein ist nämlich nicht durchsichtig. Nur mal so am Rande. An Akne leidet sie auch nicht. Tragisch.
Wieder das Ich-Bin-Ein-Außenseiter-Lamento. Wenn ihre Mutter so durchgeknallt ist, wie sie behauptet, warum ist sie dann so 'ne Langweilerin, die sich aufgrund mangelnder sozialer Kompetenzen für eine Außenseiterin (am besten noch für 'ne Rebellin) hält?
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur verheulte, verwöhnte, labberige Protagonistinnen. Das labberig kommt daher, dass sie etwa die Tiefe eines 80g-Kopierpapierblattes haben und im Regen stehen. Hat Ihnen das niemand gesagt, Mrs. Meyer?
Sie hat Brontë und Shakespeare gelesen? Ich wette, sie hat weder den emanzipatorischen Hintergedanken von Jane Austen gesehen, noch bei Viel Lärmen um Nichts gelacht. Viel offensichtlicher als das ist allerdings, dass die Autorin bestimmt noch nie was Komplizierteres als Fünf Freunde in der Hand hatte...
"Meine Mutter ist zur Hälfte Albino." ist auch nicht lustig. Da kannst du nicht erwarten, dass die Leute lachen!
Oh, SHOWTIME! Auftritt der anämisch glitzernden Vampircoolness in Person:
Mister. Edward. Cullen.
Gut, seine Geschwister kommen zuerst.
Was haben die in Amerika für eine Vorstellung von klassischen Schönheiten? Da muss ich mal meine Verwandschaft da fragen, aber was will man von so einer jungen Nation schon erwarten? Männer stehen auf 90-60-90, wenn sie in der Pubertät sind und interessieren sich später vielleicht für Rubensweiber.
Amerika ist ungefäh 14.
Nochmal: Der Albinowitz ist nicht lustig.
Den Kommentar über "Außenseiternamen" überles' ich einfach mal.
Ich hab noch nicht mal ein Kapitel durch. Das ist ja grauenhaft!
Und ja, ich werde das komplette Buch kommentieren.
Und nein, ich hab nichts Besseres zu tun.
Sorry, Leute.
Aber keine Panik, für heute hab' ich genug.
Dienstag, 31. März 2009
Montag, 2. März 2009
"Meine Mami hat immer gesagt, dicke Kinder können nicht lachen!"
Leider können sie aber reden. 'Nen Präzedenzfall davon hatte ich gestern im Zug.
Das Bubi - dick, schwarz, doof, hätte wunderbar in eine schlechte Sitcom gepasst- ist mir schon am Bahnsteig aufgefallen, als es seinen McDoof-Becher samt Deckel und Strohhalm in das Papierfach vom Mülleimer geschmissen hat.
Nach einminütigem Nachdenken, wohlgemerkt.
Naja, im Zug saß das Kind dann mit seinem Vater im gleichen Abteil (war ein kleines) und konnte nicht mal für fünf Minuten die Klappe halten.
Der Vater hatte einen Gesichtsausdruck, der irgendwo zwischen gequält und resignierend einzuordnen war, während der kleine Ball die ersten zwanzig Kilometer nicht nur labern musste, sondern auch durchgehend irgendeinen Fastfood-Mist gefuttert hat.
Geredet hat es übrigens einen faszinierenden Mischmasch aus Brasilianisch-Portugiesisch, Englisch und Deutsch (glaube ich zumindest), was allerdings die Situation nicht besser gemacht hat.
Kinder im Zug können ja echt putzig sein.
Aber ganz sicher nicht, wenn sie alles, was der Schaffner sagt, so lange wiederholen, bis man sich ein Beil wünscht.
"Frankfurt Süd, boah, Frankfurt Süd!"
Nein, tatsächlich? Also, nicht, dass es nicht draußen auf den Schildern stehen würde und nicht, dass es der Schaffner nicht schon durchgesgt hätte...
Am Freitag gab's was ähnlich nervtötendes, diesmal waren die Kinder blond, schlank und hübsch.
Aber unglaublich BLÖDE.
Das ganze war wohl ein Kindergartenausflug (hätte auch erste oder zweite Klasse sein können, jedenfalls warn's Zwerge). Die Chefin von dem Saftladen hatte eine unlaublich imposante Stimme, was ihr auf dem Oberdeck eines zweistöckigen Zuges aber nicht gerade zur Ehre gereichte. Das war aber nicht, was mich am meisten gestört hat.
Nein, das waren die unglaublich LAUTEN kleinen Mädchen, die unbedingt männerfeindliche Parolen durch die Gegend brüllen mussten.
LAUT. Falls ich das noch nicht erwähnt hatte.
Ich wiederhol' das hier übrigens nicht, obwohl ich durchaus eine Emanze bin. Aber so schlimm dann auch nicht. Ich bin für Gleichberechtigung.
Ich hätte mich ja als Kindergärtnerin in Grund und das untere Zugstockwerk geschämt, aber die Frau mit dem gewaltigen Organ scheinbar nicht.
Zum Glück sind die in Dettingen ausgestiegen.
Das Bubi - dick, schwarz, doof, hätte wunderbar in eine schlechte Sitcom gepasst- ist mir schon am Bahnsteig aufgefallen, als es seinen McDoof-Becher samt Deckel und Strohhalm in das Papierfach vom Mülleimer geschmissen hat.
Nach einminütigem Nachdenken, wohlgemerkt.
Naja, im Zug saß das Kind dann mit seinem Vater im gleichen Abteil (war ein kleines) und konnte nicht mal für fünf Minuten die Klappe halten.
Der Vater hatte einen Gesichtsausdruck, der irgendwo zwischen gequält und resignierend einzuordnen war, während der kleine Ball die ersten zwanzig Kilometer nicht nur labern musste, sondern auch durchgehend irgendeinen Fastfood-Mist gefuttert hat.
Geredet hat es übrigens einen faszinierenden Mischmasch aus Brasilianisch-Portugiesisch, Englisch und Deutsch (glaube ich zumindest), was allerdings die Situation nicht besser gemacht hat.
Kinder im Zug können ja echt putzig sein.
Aber ganz sicher nicht, wenn sie alles, was der Schaffner sagt, so lange wiederholen, bis man sich ein Beil wünscht.
"Frankfurt Süd, boah, Frankfurt Süd!"
Nein, tatsächlich? Also, nicht, dass es nicht draußen auf den Schildern stehen würde und nicht, dass es der Schaffner nicht schon durchgesgt hätte...
Am Freitag gab's was ähnlich nervtötendes, diesmal waren die Kinder blond, schlank und hübsch.
Aber unglaublich BLÖDE.
Das ganze war wohl ein Kindergartenausflug (hätte auch erste oder zweite Klasse sein können, jedenfalls warn's Zwerge). Die Chefin von dem Saftladen hatte eine unlaublich imposante Stimme, was ihr auf dem Oberdeck eines zweistöckigen Zuges aber nicht gerade zur Ehre gereichte. Das war aber nicht, was mich am meisten gestört hat.
Nein, das waren die unglaublich LAUTEN kleinen Mädchen, die unbedingt männerfeindliche Parolen durch die Gegend brüllen mussten.
LAUT. Falls ich das noch nicht erwähnt hatte.
Ich wiederhol' das hier übrigens nicht, obwohl ich durchaus eine Emanze bin. Aber so schlimm dann auch nicht. Ich bin für Gleichberechtigung.
Ich hätte mich ja als Kindergärtnerin in Grund und das untere Zugstockwerk geschämt, aber die Frau mit dem gewaltigen Organ scheinbar nicht.
Zum Glück sind die in Dettingen ausgestiegen.
Dienstag, 24. Februar 2009
Du liebes Bisschen
Gestern hatten manche Leute (unsere Schule nicht) frei. Das liegt wohl irgendwie am Schulbezirk oder so. Naja, leider liegt die Penne des Sohnes unserer Englischlehrerin im falschen Bezirk.
Als Ich sechzehn war, hätte ich einen freien Tag toll gefunden.
Der nicht.
Der kommt stattdessen mit Mami in die Schule.
Das Kind hat einen ganz grässlichen Doppelnamen, den ich hier aber nicht erwähne, sieht aus, als würde es sich den Pulli in die Hose stopfen und sollte Unterricht machen.
In einer zwölften Klasse (in der alle volljährig sind).
Mit sechzehn.
Ich bin mir zu etwa 89% sicher, dass ihn seine Mutter mit Waffengewalt dazu gezwungen hat, denn wer sich beim Reden am Stuhl festhalten muss und sich ständig verhaspelt, macht so was nicht freiwillig. Ja, auch wenn er ein Jahr in Kanada war (kanadischer Akzent ist nicht so das Wahre, wenn ihr mich fragt).
Aus ziemlich sicherer Quelle weiß ich, dass das Bubi mit dem schrecklichen Namen ein regelrechtes Muttersöhnchen ist: Mami sucht ihm die Klamotten raus, Mami sucht ihm die Schule aus, Mami sucht ihm die Freunde aus.
Er war übrigens von unserem Klassenpsychodeliker reichlich angetan, von Mr. Gib-Dem-Affen-Zucker auch, und natürlich fand er auch die drei Grazien mir gegenüber ziemlich interessant.
Aber gut. Wir sollten was schreiben, das sich Flash Fiction nennt. Das ist nicht zwangsläufig was unanständiges, sondern eine Reizwortgeschichte mit 250 bis 1000 Wörtern. Er glaubt felsenfest daran, dass es so etwas im deutschen Sprachraum nicht gibt.
Ich frag mich, auf was für 'ner Grundschule der war.
Reizwörter waren: Judgement, cut, scary und "Mooom? May I?" - es wurde daraufhin mit viel Elan unterstrichen, fuck!.
Trotz der Tatsache, dass in unserem Klassenzimmer ein Ding rumhüpfte, dass vor gar nicht allzu langer Zeit zwölf Monate in einem Land verbracht hat, in dem Englisch Amtssprache ist (es war nicht Frankokanada, um Gottes Willen, nein!), musste ich doch wieder als Wörterbuch herhalten. Warum es zwanzig Leute schaffen, die fetten Dictionaries vor ihren Nasen zu ignorieren, die auf jedem Tisch lagen, ist mir schleierhaft, aber ich weiß, dass meine Lehrerin das wohl nicht so toll fand.
Weil doch der arme Bubi und so.
Naja, fertig geworden sind offiziell nur der Psychodeliker und Mr. GdAZ. Bei ersterem ging es um unangenehme Praktiken auf nagelgespicken Sesseln (da hat jemand Sade gelesen), beim letzterem um Tacos.
Fragt mich nicht.
Mann.
Nie wieder Unterricht bei 'nem Knirps.
Als Ich sechzehn war, hätte ich einen freien Tag toll gefunden.
Der nicht.
Der kommt stattdessen mit Mami in die Schule.
Das Kind hat einen ganz grässlichen Doppelnamen, den ich hier aber nicht erwähne, sieht aus, als würde es sich den Pulli in die Hose stopfen und sollte Unterricht machen.
In einer zwölften Klasse (in der alle volljährig sind).
Mit sechzehn.
Ich bin mir zu etwa 89% sicher, dass ihn seine Mutter mit Waffengewalt dazu gezwungen hat, denn wer sich beim Reden am Stuhl festhalten muss und sich ständig verhaspelt, macht so was nicht freiwillig. Ja, auch wenn er ein Jahr in Kanada war (kanadischer Akzent ist nicht so das Wahre, wenn ihr mich fragt).
Aus ziemlich sicherer Quelle weiß ich, dass das Bubi mit dem schrecklichen Namen ein regelrechtes Muttersöhnchen ist: Mami sucht ihm die Klamotten raus, Mami sucht ihm die Schule aus, Mami sucht ihm die Freunde aus.
Er war übrigens von unserem Klassenpsychodeliker reichlich angetan, von Mr. Gib-Dem-Affen-Zucker auch, und natürlich fand er auch die drei Grazien mir gegenüber ziemlich interessant.
Aber gut. Wir sollten was schreiben, das sich Flash Fiction nennt. Das ist nicht zwangsläufig was unanständiges, sondern eine Reizwortgeschichte mit 250 bis 1000 Wörtern. Er glaubt felsenfest daran, dass es so etwas im deutschen Sprachraum nicht gibt.
Ich frag mich, auf was für 'ner Grundschule der war.
Reizwörter waren: Judgement, cut, scary und "Mooom? May I?" - es wurde daraufhin mit viel Elan unterstrichen, fuck!.
Trotz der Tatsache, dass in unserem Klassenzimmer ein Ding rumhüpfte, dass vor gar nicht allzu langer Zeit zwölf Monate in einem Land verbracht hat, in dem Englisch Amtssprache ist (es war nicht Frankokanada, um Gottes Willen, nein!), musste ich doch wieder als Wörterbuch herhalten. Warum es zwanzig Leute schaffen, die fetten Dictionaries vor ihren Nasen zu ignorieren, die auf jedem Tisch lagen, ist mir schleierhaft, aber ich weiß, dass meine Lehrerin das wohl nicht so toll fand.
Weil doch der arme Bubi und so.
Naja, fertig geworden sind offiziell nur der Psychodeliker und Mr. GdAZ. Bei ersterem ging es um unangenehme Praktiken auf nagelgespicken Sesseln (da hat jemand Sade gelesen), beim letzterem um Tacos.
Fragt mich nicht.
Mann.
Nie wieder Unterricht bei 'nem Knirps.
Montag, 12. Januar 2009
V wie GiVe a boy a gun
Mensch. Hätte ich gewusst, dass ich Leser hab, hätte ich den Blog nicht so verwaisen lassen. Danke für die Tritte in den Hintern. Die waren nötig ^^.
Aber zum eigentlichen Thema.
Die Schule hat wieder angefangen und nach über einem Monat Abstinenz haben wir tatsächlich wieder mal Englischunterricht.
Dass wir keinen hatten war meiner Meinung nach weniger die Schuld der Lehrerin (die war ziemlich krank), sonder die unseres ausgeklügelten Schulsystems, das dafür sorgt, dass es für vier zwölfte und nochmal vier elfte Klassen á ca. 30 Schüler (sind ungefähr 240 Schüler) nur eine dauergestresste, minimal aggressive Lehrerin gibt.
Jedenfalls, wir lesen jetzt Lektüre.
V for Vendetta.
Wer die Überschrift gar fleissig studiert hat, weiß jetzt schon, dass da irgendwo ein Haken sein muss und darf sich einen Leuchtkeks nehmen. Den kann er dann auch Nachts essen.
Ich, Streberin die ich bin, hab das Büchlein mit dem roten Einband gleich am ersten Tag verschlungen - und fand es blöd. Weil es scheinbar Leute gibt, die erheitert sind, wenn ich was blöd finde, gibt es hier die Zusammenfassung.
Naja, es geht um zwei Idioten auf einer amerikanischen Highschool, die sich gerne und ständig und schon in zärtestem Alter vollsaufen und zukiffen, in der Schule gehänselt werden, weil sie sich und anderen keinerlei Respekt entgegenbringen (von allem nicht den ultrabösen und furchtbar gemeinfiesen Footballspielern) und am Schluss deshalb einen auf Columbine machen. Es gehen im Buch allerdings weniger Leute drauf als damals (um genau zu sein nur einer, nämlich der nettere der beiden Deppen).
Erzählt wir dieser heitere Schwank von der Stiefschwester des am Ende toten Idioten, die die Erinnerungen von diversen Beteiligten zusammenträgt.
Trotz der Erklärung, dass nichts beschönigt und niemand in Schutz genommen werden soll, kam mir beim Lesen das Kotzen. Grässlich.
Aber bitte, es ist schließlich Amiland, da kommt jeder Trottel an eine Feuerwaffe ran. Manchmal möchte ich fast glauben, dass Amerikaner alle entweder konservative Affen, fette Bildungslücken oder zurückgebliebene Primaten der untersten Schublade sind (Aber es ist nicht so. Zum Glück).
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass sich solche Vorfälle immer nur in irgendwelchen Hinterwaldkäffen abspielen? In New York City passiert sowas nicht.
Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass es sich bei dem von mir unter Würgen gelesenen Buch keineswegs um die literarische Ausgabe des verfilmten Comics um einen Guy Fawkes-Verschnitt handeln dürfte. Das war nämlich leider bis Weihnachten vergriffen.
Das oben zusammengefasste Machwerk kursiert unter dem Namen Give a boy a gun in der westlichen Hemisphäre, verbrochen wurde es von einem gewissen Morton Rhue.
Von dem hab ich schon mal was gelesen.
Sie dürfen raten, ob es vor mir Gnade gefunden hat.
Abgesehen von den absolut lächerlichen Vokabelhilfen von Reclam, die zu 90% aus Wörtern , die man eigentlich sogar in der Hauptschule zum Grundvokabular zählen sollte, und zu den restlichen 10% aus Netspeak-Ausdrücken bestehen, ist der Rhue'sche Schreibstil nichts, was ich mir unbedingt noch mal antun wollte. Ist aber Geschmackssache.
Wer scharf darauf ist, Bücher über Leute in größtenteils selbstgemachtem Elend zu lesen, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
Auf Deutsch: Ich knall euch ab!.
Sympathischste Charaktere: Die Footballspieler.
Gesamtnote: Blärk.
Aber zum eigentlichen Thema.
Die Schule hat wieder angefangen und nach über einem Monat Abstinenz haben wir tatsächlich wieder mal Englischunterricht.
Dass wir keinen hatten war meiner Meinung nach weniger die Schuld der Lehrerin (die war ziemlich krank), sonder die unseres ausgeklügelten Schulsystems, das dafür sorgt, dass es für vier zwölfte und nochmal vier elfte Klassen á ca. 30 Schüler (sind ungefähr 240 Schüler) nur eine dauergestresste, minimal aggressive Lehrerin gibt.
Jedenfalls, wir lesen jetzt Lektüre.
V for Vendetta.
Wer die Überschrift gar fleissig studiert hat, weiß jetzt schon, dass da irgendwo ein Haken sein muss und darf sich einen Leuchtkeks nehmen. Den kann er dann auch Nachts essen.
Ich, Streberin die ich bin, hab das Büchlein mit dem roten Einband gleich am ersten Tag verschlungen - und fand es blöd. Weil es scheinbar Leute gibt, die erheitert sind, wenn ich was blöd finde, gibt es hier die Zusammenfassung.
Naja, es geht um zwei Idioten auf einer amerikanischen Highschool, die sich gerne und ständig und schon in zärtestem Alter vollsaufen und zukiffen, in der Schule gehänselt werden, weil sie sich und anderen keinerlei Respekt entgegenbringen (von allem nicht den ultrabösen und furchtbar gemeinfiesen Footballspielern) und am Schluss deshalb einen auf Columbine machen. Es gehen im Buch allerdings weniger Leute drauf als damals (um genau zu sein nur einer, nämlich der nettere der beiden Deppen).
Erzählt wir dieser heitere Schwank von der Stiefschwester des am Ende toten Idioten, die die Erinnerungen von diversen Beteiligten zusammenträgt.
Trotz der Erklärung, dass nichts beschönigt und niemand in Schutz genommen werden soll, kam mir beim Lesen das Kotzen. Grässlich.
Aber bitte, es ist schließlich Amiland, da kommt jeder Trottel an eine Feuerwaffe ran. Manchmal möchte ich fast glauben, dass Amerikaner alle entweder konservative Affen, fette Bildungslücken oder zurückgebliebene Primaten der untersten Schublade sind (Aber es ist nicht so. Zum Glück).
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass sich solche Vorfälle immer nur in irgendwelchen Hinterwaldkäffen abspielen? In New York City passiert sowas nicht.
Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, dass es sich bei dem von mir unter Würgen gelesenen Buch keineswegs um die literarische Ausgabe des verfilmten Comics um einen Guy Fawkes-Verschnitt handeln dürfte. Das war nämlich leider bis Weihnachten vergriffen.
Das oben zusammengefasste Machwerk kursiert unter dem Namen Give a boy a gun in der westlichen Hemisphäre, verbrochen wurde es von einem gewissen Morton Rhue.
Von dem hab ich schon mal was gelesen.
Sie dürfen raten, ob es vor mir Gnade gefunden hat.
Abgesehen von den absolut lächerlichen Vokabelhilfen von Reclam, die zu 90% aus Wörtern , die man eigentlich sogar in der Hauptschule zum Grundvokabular zählen sollte, und zu den restlichen 10% aus Netspeak-Ausdrücken bestehen, ist der Rhue'sche Schreibstil nichts, was ich mir unbedingt noch mal antun wollte. Ist aber Geschmackssache.
Wer scharf darauf ist, Bücher über Leute in größtenteils selbstgemachtem Elend zu lesen, dem kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
Auf Deutsch: Ich knall euch ab!.
Sympathischste Charaktere: Die Footballspieler.
Gesamtnote: Blärk.
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