Montag, 25. Februar 2008

Mies Drauf

Heute bin ich dermaßen schlecht gelaunt, dass ich nicht mal mehr zynisch sein kann.
Wirklich!
Ich würde mich gerne lang und breit über die verdammte Ungerechtigkeit dieser unserer Welt auslassen, aber... nö.
Aber, um euch trotzdem was zum Fraße vorzuwerfen, hier ist der Beginn des heutigen Tages.
Aus meiner Sicht.

Es ist sieben Uhr an einem diesigen Montagmorgen irgendwo in FFM, und Fionn ist gerade aus dem Bett gefallen. Leider hängen sämtliche Kleidungsstücke, an denen weder Matsch noch Farbe oder die Speisekarte der letzten Woche klebt, auf dem Dachboden. Das bedeutet, dass Fionn sich den Schüssel nimmt und zur Wohnungstür rausgeht.
Und diese, ordentlich, wie sie sonst eigentlich nie ist, zumacht.
Und dann geht sie die Treppe rauf. Unterhält sich kurz mit der Nachbarin (die nicht eine Stunde später zur Arbeit darf) und bemerkt, als sie an der Speichertür ankommt, dass die Wohnungstür zu ist und das vermutlich auch bleiben wird.
Mist.
Als Fionn dann mit ein paar Stofffetzen die Treppe wieder runtergeschlurft ist, steht sie mit einem mindestens durchschnittlichen IQ (gemindert durch die Uhrzeit und einen leeren Magen) da und denkt nach.
Drückt auf den Klingelknopf.
Ding. Dong.

Naja, mein Vater machte dann im Schlafanzug (wenigstens trägt er inzwischen welche) die Tür auf und guckte mich an wie ein Auto wenn's donnert.
Fionn: "Ich war im Speicher und hab die Tür zugemacht und keinen Schlüssel dabei."
Vater: "Flasche."

Das war der Dialog, mit dem mein Tag offiziell angefangen hat, und er ging ganz ganz ähnlich weiter.

Hübschhässlichen Tag noch.

Keine Kommentare: