Mittwoch, 13. August 2008

Der Krampf mit der Bestie

Und da saß Fionn nun, bebend vor Angst, in ihre Decke eingewickelt, und harrte der Dinge, die da kommen wollten. Die Verletzung, die das Biest ihr beigebracht hatte, ließ die Haut anschwellen und machte sie nur noch mehr zittern. Was, wenn die blutrünstige Bestie in der Dämmerung erneut zuschlagen sollte?

Der geneigte Leser liegt ganz richtig, es geht um eine Mücke. Genauer gesagt eine Nematocera von der Familie der Culicidae. Das liest sich aufs erste hinschauen vielleicht edel, ist aber mehr als nur nervig.
Man hat nämlich noch genau eine Stunde wohlverdiente Zeit, um sich im Bett zusammenzurollen, nachdem man sich beinahe diverse Körperteile abgefroren hat (man neigt dazu, die Decke im Schlaf wegzutreten oder sich zumindest darin zu verheddern) und dann?
Richtig.
ssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssss

Scheißvieh.
Da vergeht einem jeglicher Zynismus.
Weil man sich dann schon um halb sechs morgens damit rumärgert, dass der Spann juckt wie blöde und man Bedenken haben muss, dass es in der Nächsten Nacht so weitergeht.

Mein Erzeuger hat nicht mal 'ne Fliegenklasche daheim.

Ich sehe also nur eine mögliche Konsequenz: Ich werde in Zedan baden, mein Zimmer damit einsprühen und die Mücke nach Möglichkeit in dem Zeug ertränken.

So viel zu meinem guten Morgen.


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